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Zuhören. Anpacken. Umsetzen.

  • Zuhören. Anpacken. Umsetzen.

In dieser Woche habe ich meine insgesamt 30. Rede vor den Kolleginnen und Kollegen des Bundestages gehalten.

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Das Thema Familiennachzug von Flüchtlingen ist ein schwieriges - das steht außer Frage. Wir müssen aber auch sehen, dass der Familiennachzug keine zufällige Nebenerscheinung ist. Er ist fast immer Teil der Motivation bei der Flucht. Und als solchen müssen wir ihn auch wahrnehmen. Es geht eben in der Regel nicht um Familien, die zufällig auf der Flucht getrennt wurden.

Und dabei kommt die Frage auf, wer die Folgen dieser Entscheidung zu tragen und sie aufzufangen hat. Sicherlich nicht allein derjenige, der Zuflucht bei uns gesucht hat. Aber auch nicht allein derjenige, der Schutz gewährt. Der Grund für die Aussetzung des Familiennachzuges war, dass die Menschen angemessen versorgt und untergebracht sowie in die Gesellschaft integriert werden müssen.

Auch wenn aktuell die Zahl der zu uns kommenden Flüchtlinge im Vergleich zum vergangenen Jahr gesunken ist: Die Kommunen, die nun einmal die langfristige Arbeit in den Bereichen Unterbringung und Integration leisten müssen, dürfen nicht überfordert werden! Von dieser Rede finden Sie einen Videomitschnitt auf der Webseite des Bundestages.