Gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung Kasernenluft geschnuppert

Einen kurzen Einblick in die Fähigkeiten und Aufgaben des Logistikbataillons 461 erhielt Nina Warken, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Dr. Franz Josef Jung, ehemaliger Bundesverteidigungsminister, bei einem Besuch in der Nibelungenkaserne in Walldürn.

Kurz mal Kasernenluft geschnuppert haben Nina Warken, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB), und der ehemalige Bundesminister der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung bei ihrem Besuch im Logistikbataillon 461 in Walldürn. Komplettiert wurde die Delegation der Gäste mit Markus Günther, Bürgermeister der Stadt Walldürn, und Fabian Berger, welcher Mitglied des Gemeinderates der Stadt Walldürn ist.

Pünktlich „fünf Minuten vor der Zeit“, so Dr. Jung, erfolgte als erste Amtshandlung die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Walldürn sowie in das Gästebuch des Logistikbataillons 461. Bei dem darauffolgenden Einführungsgespräch wurde den Gästen anhand von Zahlen, Fakten und Erläuterungen zur aktuellen Auftragslage des Bataillons ein Lagebild vermittelt. Dieses wurde mit Informationen zu Herausforderungen an die Truppe sowie die Umsetzung der NATO-Verpflichtung im Hinblick auf die Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) noch einmal anhand von Beispielen gefestigt.

Bereit für den Übungsplatzaufenthalt

Im Anschluss an die Gesprächsrunde sollten sich die Gäste letztlich noch selbst einen Eindruck vom Dienst der Soldatinnen und Soldaten verschaffen. Um einen Überblick der direkten Umsetzung der NATO-Verpflichtung VJTF zu bekommen, stand der Besuch einer der beiden Nato Response Force „NRF“-Kompanien auf dem Plan. Die 5. Kompanie des Logistikbataillons 461 befand sich zum Zeitpunkt des Besuches in den letzten Vorbereitungen für einen einwöchigen Übungsplatzaufenthalt in Hammelburg. So waren sämtliche VJTF-Fahrzeuge auf dem Appellplatz des Bataillons aufgefahren und boten den Gästen ein beeindruckendes Bild. Durch diesen Umstand konnten sich die Gäste selbst von den zuvor diskutierten Themen überzeugen und „einen Beschluss im Bundestag real in der Umsetzung sehen“, so MdB Nina Warken.

Hauptmann Christian Schmidt nutzte den gemeinsamen Rundgang, um von der hervorragenden Motivation seiner Soldaten zu berichten, verwies aber auch auf die Herausforderungen in Bezug auf die lückenhafte Einsatzbereitschaft des Materials. Der Rundgang auf dem Appellplatz diente den Gästen zudem als Möglichkeit des direkten Dialogs mit den angetretenen Soldatinnen und Soldaten.

Veränderung in der Sicherheitslage zeigt Notwendigkeit einer einsatzbereiten Bundeswehr

Zum Abschluss des etwa zweistündigen Besuches bedankten sich die Gäste bei der Bataillonsführung für den informativen und offenen Austausch. Die gesammelten Eindrücke unterstrichen die Meinung, dass auch die Logistiktruppen unter einer „Materialausstattung leide, welche nicht der Zeit entspreche“, so der ehemalige Verteidigungsminister. So gilt es also auch, logistische Verbände bezüglich ihrer Einsatzbereitschaft weiter zu stärken. „Die Veränderung der Sicherheitslage zeigt die Notwendigkeit einer einsatzbereiten Bundeswehr“, ergänzte die Frau Abgeordnete Warken das abschließende Resümee.

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