Meisterhafte Handwerksarbeit in Kombination mit moderner Technologie

CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken besuchte das Unternehmen Unternehmen Haaß Orthopädie-Schuhtechnik GmbH

Angelbachtal. „Ihre Füße in den besten Händen“ – so wirbt das Unternehmen Haaß Orthopädie-Schuhtechnik GmbH für seinen Familienbetrieb, der bereits in der 4. Generation ein vielfältiges Angebot für seine Kunden bereithält. „Und die 5. Generation steht mit unserem Neffen Johannes bereits in den Startlöchern. Johannes hat seinen Gesellenabschluss mit Bravour abgelegt, war Kammer- und Landessieger und macht gerade seine Meisterprüfung. Wir signalisieren damit auch: Uns interessiert das, was wir tun, wir machen das mit großer Freude, wir möchten gute Arbeit abliefern und unseren Kunden helfen. Wir verbinden traditionelles Handwerk mit modernsten Techniken“, berichtete Orthopädie-Schuhmachermeister Markus Haaß der Bundestagsabgeordneten Nina Warken (CDU), die in Nachfolge des ehemaligen Bundestagsabgeordneten und jetzigen Bundesverfassungsrichters Prof. Dr. Stephan Harbarth den Wahlkreis Rhein-Neckar für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion mitbetreut.

Im Rahmen ihrer „Sommertour 2019“ ist die Parlamentarierin in Städten und Gemeinden vor Ort, besucht Unternehmen und Vereine, führt Gespräche mit Bürgern und Bürgermeistern. Gerade auch das Thema Mittelstand liegt der 40-jährigen Rechtsanwältin am Herzen. Gemeinsam mit der CDU-Vorsitzenden Stephanie Brecht und weiteren CDU-Mitgliedern sowie in Begleitung von Bürgermeister Frank Werner informierte sie sich vor Kurzem über das Angelbachtaler Unternehmen, das sich seit Anfang 2013 in den neuen Räumlichkeiten im Meisenweg befindet.

„Im Laufe unseres Lebens legen wir zu Fuß rund 180.000 Kilometer zurück, das ist viermal um die Erde, und unsere Füße müssen hierbei 1000 Tonnen Belastung am Tag aushalten. Oft kommt es dazu, dass unsere Füße schmerzen und dass es in Folge Probleme mit den Knie oder dem Rücken gibt“, sagte Haaß, der auch Vorsitzender der Unternehmerinitiative Angelbachtal ist.

Das Unternehmen, in dem insgesamt neun Menschen arbeiten, ist auf die Anfertigung von orthopädischen Maßschuhen spezialisiert, ferner bietet es spezielle Bandagen und Kompressionsstrümpfe und verkauft exklusive Bequemschuhe, die nur in ausgewählten Fachgeschäften erhältlich sind.

Mit dem Umzug in den Meisenweg zog auch eine ganz moderne 3-D-Technik bei uns ein. Hier wird 95 Prozent Handwerksarbeit gepaart mit neuer Technologie und dem Know how, was wir Zeit Jahrzehnten besitzen. Durch den 3-D-Scan können wir die Füße und die Beine bis zur Hüfte vermessen, durch den Fußscanner ist nicht nur eine Größenbestimmung, sondern ferner auch eine Fußtypanalyse möglich. Hier wird millimetergenau gearbeitet und wir können unseren Kunden helfen, zu dokumentieren, wie sich ein Krankheitsverlauf entwickelt“, führte Haaß aus, der gemeinsam mit seiner Frau Heike das Messgerät neuester Generation vorführte.

Haaß: „Für uns sind die Füße sozusagen das Fundament: Wenn die Füße nur eingeschränkt funktionieren, dann ist der ganze Mensch auch etwas gehandicapt. Wir helfen bei angeborenen oder erworbenen Problemen, wie beispielsweise nach einem Sportunfall.“

Warken konnte auch die Werkstatt und den Maschinenraum besichtigen, Haaß erläuterte hierbei die jeweiligen Arbeitsschritte.

Nach dem Rundgang nahm sich Warken rund eine Stunde Zeit, um mit den Anwesenden über die Bundespolitik und weitere Anliegen zu sprechen. Hierbei sprach Bürgermeister Frank Werner unter anderem die gewünschte „Ortsumgehung Angelbachtal“ an. Haaß selbst lag die ausufernde Bürokratie im Gesundheitswesen am Herzen: „Damit haben wir jeden einzelnen Tag zu kämpfen.“

Abschließend bedankte sich die CDU-Vorsitzende Stephanie Brecht bei Nina Warken MdB für den Besuch und lud sie für November zu einem „Politischen Frühstück“ nach Angelbachtal ein. (Text/Fotos: Matthias Busse)

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