Wälder aufforsten, um dem Klimawandel zu begegnen

Nina Warken MdB im Führungsgremium der CDU/CSU-Bundestagsfraktion / Ob im Wahlkreis, auf Landes- oder Bundesebene: Schwerpunktthema ist der Klimaschutz / Unterstützung des Aktionsplans des baden-württembergischen Landwirtschaftsministers Peter Hauk MdL

Erstmalig in ihrer Funktion als Integrationsbeauftragte nahm die Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU) an der zweitägigen Klausurtagung des Fraktionsvorstands der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die in Potsdam stattfand.

„Neben den Berichten unseres Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus, von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie unserer Parteivorsitzenden und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stand am ersten Tag zu recht das Thema Klimaschutz im Vordergrund. Berichterstatter waren unter anderem Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung Prof. Dr. Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts und Bundesminister Prof. Dr. Helge Braun MdB, der auch Koordinator für die Nachhaltigkeitspolitik ist“, sagte Warken.

Und weiter: „Wir alle wissen, dass wir mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um unser Klima zu schützen. Hierbei spielen auch unsere Wälder eine ganz entscheidende Rolle. Jedes Jahr verliert die Welt fast neun Millionen Hektar Wald. Wir in Deutschland müssen mit gutem Beispiel vorangehen und auf internationaler Ebene, im Rahmen der Europäischen Union, der G20 und auf Ebene der Vereinten Nationen, sehr nachdrücklich handeln.

Die Bundesregierung unterstützt derzeit Waldvorhaben in Entwicklungsländern mit einem Volumen von über 2 Mrd. Euro. Und in diesem Zusammenhang begrüße ich ausdrücklich den Aktionsplan unseres baden-württembergischen Landwirtschaftsministers Peter Hauk, der unter anderem für den Erhalt und die Aufforstung der Waldflächen in Baden-Württemberg 80 Millionen Euro für den Doppelhaushalt 2020/2021 fordert. Das ist ein wichtiger und auch notwendiger Schritt, denn für unser Leben und für das Leben künftiger Generationen sind gesunde Wälder unverzichtbar. Die Wiederaufforstung von Wäldern und baumreichen Landschaften sowie deren nachhaltige Nutzung ist ein wichtiger, allerdings nicht alleinig ausreichender Beitrag, um dem Klimawandel zu begegnen.“

Warken abschließend und auch mit Blick auf die intensiv geführte Debatte um eine CO2-Bepreisung: „Alle Maßnahmen im Bereich der Klimapolitik müssen nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch für alle sozial verträglich sein. Unsere Fraktion spricht sich hier für eine Bepreisung in Form eines Zertifikatehandels aus und stellt dabei zugleich auch klar, dass es keinen Sinn macht, unsere Industrie aufgrund von völlig überzogenen Maßnahmen quasi dazu zu nötigen, ihre Betriebe ins Ausland zu verlagern. Damit wäre weder dem Klima gedient, noch den Arbeitsplätzen in unserem Land. Nur miteinander und nicht gegeneinander können wir im Bereich der Klimapolitik erfolgreich sein.“ (Busse)

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