„Es herrscht Freude und Zuversicht, was die Zukunft angeht“

Bundestagsabgeordnete Nina Warken zu Gast an der Hochschule für die Polizei Wertheim / Gespräch mit Verantwortlichen und CDU-Vertretern

Wertheim. Über aktuelle Entwicklungen in der Hochschule für die Polizei in Wertheim informierte sich die Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU) gemeinsam mit Vertretern des CDU-Stadtverbandes und der CDU-Gemeinderatsfraktion Wertheim.

Der Leiter des Institutsbereiches Ausbildung, Richard Zorn, gewährte gemeinsam mit seinen Referenten für Dienstleistungen, Angelika Steffan, sowie Planung und Organisation, Harald Kraft, Einblicke in den Ausbildungsbetrieb und die strukturelle Situation am Standort Wertheim. „Innerhalb kürzester Zeit haben wir in Wertheim tolle Rahmenbedingungen geschaffen, aktuell sind wir mit zehn Klassen komplett belegt“, so Zorn. Insbesondere die Infrastruktur mit den Zweierzimmern inklusive eigener Nasszelle und Kühlschrank und der Betrieb einer der modernsten Schießanlagen Baden-Württembergs machten Wertheim auch in Zukunft zu einem Standort, der bei Belegschaft und Polizeischülern hohe Beliebtheitswerte verzeichnen kann.

Die große Beliebtheit unterstrich auch Harald Kraft: Polizeischüler unterschiedlichen Alters belebten nicht nur die Hochschule selbst, sondern auch die unmittelbare Umgebung und die Kernstadt Wertheims. Besonders froh sei er, dass die Minister für Inneres und Finanzen in Abstimmung ihrer Häuser nun grünes Licht für den Wiederaufbau der bei einem Brand zerstörten Sporthalle gegeben haben. Kraft zeigte sich, ebenso wie Zorn, optimistisch, dass die Halle nun in absehbarer Zeit wieder nutzbar sei und sich dadurch auch die derzeit belastete Hallensituation in Wertheim entspannen wird. „Aktuell organisieren wir den Stundenplan um den Sportunterricht herum, dieser Zustand gehört bald wieder der Vergangenheit an“, so der Planungsreferent.

Fraktionsvorsitzender Axel Wältz merkte an, dass die Polizeischüler auch in den Wertheimer Vereine aktiv seien. „Beim Basketball weiß ich das persönlich, von anderen Abteilungen und Vereinen habe ich das gehört.“ Er freute sich, dass Wertheim und beispielsweise sein Nachtleben durch die jungen Leute bereichert werden und wünschte sich, dass die wiederaufgebaute Sporthalle außerhalb der Unterrichtszeiten den Sportvereinen offen steht. „Diese in der Vergangenheit gelebte Praxis wollen wir gerne beibehalten“, stellte Zorn fest und sparte auch nicht mit Lob für seine eigenen Leute: „Wir haben aktuell ein wunderbares Team, es herrscht Freude und Zuversicht, was die Zukunft angeht.“ Der Planungsbeginn für die neue Halle sei ein Zeichen für mindestens mittelfristigen Bedarf am Standort Wertheim und verleihe dem Team einen gehörigen Motivationsschub.

Bundestagsabgeordnete Nina Warken versprach, bei allen kommenden Anliegen gerne unterstützend tätig zu werden. Ihr sei die mit dem Standort verbundene Stärkung des ländlichen Raums ein besonderes Anliegen. „Nicht jede Einrichtung muss um Stuttgart herum entstehen; wir gehören dazu und die Ausbildung von Polizisten funktioniert überall“, so die Parlamentarierin. Die Wertschätzung für die Hochschule, für das Personal und die Schüler sei in Wertheim stets gewiss. Diese enge Verbundenheit sei nur ein weiterer der vielen Gründe, um den Standort noch lange weiter zu betreiben.

Bildunterschrift
Konstruktive Gespräche: Nina Warken MdB (Mitte) und Vertreter der CDU Wertheim tauschten sich mit Verantwortlichen der Hochschule für die Polizei aus. (Text/Foto: Ralph Kinzie)

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