Wieslocher Malteser erhalten 27.500 Euro vom Bund für Flüchtlingsarbeit

Der Malteser Hilfsdienst e.V. in Wiesloch erhält für die Arbeit mit Geflüchteten Fördergelder in Höhe von 27.500 Euro vom Bund. Die Zuwendung unterstützt Integrationsprojekte in diesem und nächsten Jahr. Ein erster Teilbetrag ist bereits ausgeschüttet worden.

"Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, die Angebote der Malteser für Flüchtlinge in Wiesloch mit Bundesmitteln zu unterstützen und damit zu verstetigen", so die Bundestagsabgeordnete Nina Warken (CDU), die gleichzeitig Integrationsbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist. Der Maltester Hilfsdienst ist ein wichtiger Akteur in der Flüchtlingshilfe.

Seit 2016 sind am Standort Wiesloch regelmäßig bis zu 20 Ehrenamtliche tätig, darunter auch Geflüchtete, die als Multiplikatoren in die Stadt wirken. In Wiesloch gibt es weiterhin einen großen Bedarf an Unterstützungsleistungen für Flüchtlinge, insbesondere für Frauen.

"Geflüchtete und einheimische Frauen stärken sich in unseren Projekten gegenseitig", so Projektleiterin Annette Hübner von den Maltesern. Als bestes Mittel zum Zusammenwachsen hat sich dabei das gemeinsame kreative Arbeiten und der Frauensport entpuppt. In die so genannte "MITmacherei" kommen regelmäßig Frauen, die in Projekten der MITnäherei gemeinsam nähen. Inzwischen wurden auch größere Projektaufträge angenommen wie die Fertigung von Kommuniongewändern für Kirchengemeinden.

"Im gemeinsamen Tun vergessen die Frauen Sprachbarrieren und Schüchternheit", so Hübner. Wie wichtig Frauen für die Integration sind, weiß auch Nina Warken: "Frauen übernehmen in den Familien eine Schlüsselrolle und sind somit eine wichtige Brücke in die Gesellschaft". Zurzeit sind die Angebote aufgrund der Corona-Pandemie eingeschränkt. Ehrenamtliche und Flüchtlinge halten digital Kontakt, genäht wird aktuell im Home Office, u.a. Mund-Nasen-Schutzmasken.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Anette Widmann-Mauz, aus deren Haushalt die Unterstützung stammt, fördert regelmäßig Integrationsarbeit in den Kommunen. Träger können sich hier um eine Zuwendung bemühen.

(Pressemitteilung vom 20. Mai 2020)

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