Warken und Lehrieder: "Wir stehen hinter unseren Einsatzkräften!"

Würzburg. Gemeinsam mit seiner Kollegin, der Integrationsbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Nina Warken, informierte sich der Würzburger Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Arbeitsgruppe Tourismus, Paul Lehrieder, bei der Bundespolizei in Würzburg. Die Bundespolizeiinspektion, die für Unterfranken und Teile Oberfrankens zuständig ist, wurde dabei von Polizeidirektor Dr. Sven Schultheiß vertreten.

Neben Einsatzschwerpunkten und aktuellen Themen wie dem „Racial-Profiling“ ging es auch um Themen die den Beamten auf den Nägeln brennen. Vor Ort ist die Bundespolizei vor allem für den Schutz des Schienenverkehrs zuständig – immerhin ist der Würzburger Bahnhof sehr häufig Verkehrsknotenpunkt, an dem sich verfeindete Fußballfangruppen treffen – für die Fahndung sowie für die Verfolgung von Straftaten in Zügen und auf Bahnanlagen. Letztere, vor allem Körperverletzung und Widerstandsdelikte haben seit 2016 zugenommen, sind allerdings von 2018 auf 2019 wieder gering zurückgegangen.

Wo die räumliche Zuständigkeit der Bundespolizei endet, beginnt die der örtlichen Polizei sowie der Ordnungsämter. „In Würzburg ist die Zusammenarbeit aller Sicherheitsbehörden hervorragend und lässt keinen rechtsfreien Raum zu“, berichtet Schultheiß. Natürlich war auch die aktuelle Debatte um Rassismus und angebliches Racial Profiling bei der Polizei einerseits und die Gewalt gegen Polizeibeamte andererseits Thema des Gesprächs.

Lehrieder und Warken waren sich mit Schultheiß einig, dass Übergriffe gegen uniformierte Beamte streng geahndet werden müssten. „Gerade vor dem Hintergrund der Debatten der vergangenen Wochen war es uns wichtig, den Einsatzkräften vor Ort zu zeigen: Wir stehen hinter Ihnen!“

Zur aktuellen Rassismusdebatte hat Lehrieder eine klare Meinung: „Es darf nicht sein, dass aus Angst vor Rassismusvorwürfen bestimmte Gruppen nicht mehr kontrolliert werden.“ Es gehe schließlich um die Sicherheit aller. Warken: „Wir sind uns selbstverständlich einig, dass unrechtes Verhalten nachverfolgt und angemessen sanktioniert werden muss. Dabei darf es keine Rolle spielen, ob es sich um Polizisten oder Zivilisten handelt. Ich sage aber auch sehr deutlich: Eine pauschale Verurteilung unserer Einsatzkräfte ist nicht nur ungerecht, sondern entspricht in keiner Form der Realität!“

Bildunterschrift Titelfoto (oben): Zu Besuch bei der Bundespolizei: Paul Lehrieder MdB mit Lena Bieber, Nina Warken MdB und Dr. Sven Schultheiß. (Fotos: Angelika Cronauer)

 

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