Zusammenarbeit bei Migration und Integration weiter stärken

CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken jetzt Mitglied der Arbeitsgruppe „Migration, Asyl und Integration“ der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung

Berlin/Odenwald-Tauber. In ihrer vierten Sitzung am 21. und 22. September 2020 hat die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung unter Vorsitz der beiden Parlamentspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble MdB und Richard Ferrand die Arbeitsgruppe „Migration, Asyl und Integration“ neu eingesetzt, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat hierfür die Bundestagsabgeordnete Nina Warken benannt.

Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen beiden Ländern beim Umgang mit Asylsuchenden zu optimieren. Das Vorankommen bei der Ausgestaltung einer gemeinsamen europäischen Asyl- und Migrationspolitik ist zudem erklärtes und zentrales Anliegen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

„Einer der größten Herausforderungen in der EU ist der Bereich Migration und Asyl. Wir brauchen dringend eine funktionierende europäische Migrationspolitik, denn die vielfältigen Probleme können nur gemeinsam gelöst werden. Deshalb begrüße ich es sehr, dass die beiden Parlamente hier mit gutem Beispiel vorangehen und sich gerade in diesem Bereich noch intensiver austauschen“, so Warken, die auch das Amt der Integrationsbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ausübt.

Die jüngsten Ereignisse auf der griechischen Insel Lesbos hätten einmal mehr zu Tage geführt, dass ein gemeinsames europäisches Verständnis und Vorgehen dringender denn je benötigt werde.

Warken: „Die Jahre 2014/2015 werden sich nicht wiederholen. Wir leisten Hilfe vor Ort und verknüpfen Migration, Asylpolitik und Entwicklungspolitik so miteinander, dass die Menschen Zukunftschancen in ihren Herkunftsländern haben.“

Frankreich und Deutschland hätten jeweils eine lange Geschichte als Zielländer von Zuwanderung. Die Herausforderungen seien bei allen Unterschieden ähnlich, sei es beim Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt oder der Prävention von Extremismus.

„Durch die geographische Nähe Baden-Württembergs zu Frankreich fühle ich mich unserem Nachbarland in besonderer Weise verbunden. Wie wichtig eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist, konnte man zuletzt auch wieder bei der Pandemiebekämpfung sehen“, so Warken.

Die Deutsch-Französische Versammlung setzt sich aus 100 Mitgliedern zusammen, darunter 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages sowie 50 Abgeordnete der Assemblée nationale, die mindestens zweimal im Jahr abwechselnd in Deutschland und Frankreich tagen sollen. Die konstituierende Sitzung fand im März 2019 in Paris statt. In verschiedenen Arbeitsgruppen beschäftigen sich die Parlamentarier mit den drängenden Fragestellungen beider Staaten und Europas im 21. Jahrhundert.

Auf dem Foto: Nina Warken MdB und Dr. Wolfgang Schäuble MdB, Präsident des Deutschen Bundestages.

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