“Ein Lichtblick zu Weihnachten“

Berlin. Die Bundestagsabgeordnete Nina Warken zeigt sich erleichtert über die anstehende Zulassung eines Coronaimpfstoffes. Auf das Jahr 2020 blickt sie trotz aller Widrigkeiten auch positiv zurück.

„Das vergangene Jahr war für uns alle eine herausfordernde Zeit. Die Einschnitte, die wir in fast allen Lebensbereichen spüren, werden uns in Anbetracht der aktuell hohen Zahlen noch weiter begleiten. Einen Lichtblick bietet uns aber der Beginn der Coronaimpfungen zu Weihnachten“, so Warken. Die Zulassung eines Impfstoffes sei Anfang der kommenden Woche zu erwarten. Die nötigen Vorbereitungen in Kooperation mit den Herstellern sollen 24 bis 72 Stunden nach der Zulassung abgeschlossen sein, sodass im besten Fall noch vor Weihnachten mit dem Impfen begonnen werden könne.

„Damit sind wir übrigens das erste Land mit einer richtigen Zulassung, nicht nur mit einer Notzulassung“, stellt Warken auch ein bisschen stolz fest.

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Durchimpfungsrate von etwa 60 Prozent der Bevölkerung notwendig, um das Virus zurückzudrängen. Nach jüngsten Schätzungen lässt sich dieses Ziel bis zum Sommer nächsten Jahres erreichen. „Das ist eine Perspektive, die uns allen Hoffnung gibt“, meint die Abgeordnete für Odenwald-Tauber.

Trotz aller wirtschaftlichen und persönlichen Einschnitte und Verluste, die die Menschen getroffen hätten, blickt Warken nicht nur negativ auf das Jahr 2020 zurück. Es habe sich auch viel Gutes gezeigt, womit sie vor allem den gesellschaftlichen Zusammenhalt meine. Es seien die vielen stillen Helfer, die sie immer wieder mit Freude erfüllt hätten. Da denke sie etwa an Einkaufshelferinnen und –helfer oder die vielen Nachbarschaftsprojekte. „Auch seitens der Politik haben wir stets mit Hochdruck daran gearbeitet, die Folgen der Pandemie in allen Bereichen abzumildern und Unterstützung zu geben, damit die Strukturen, die uns wichtig sind, erhalten bleiben. Unsere dezentralen Strukturen, unsere Behörden vor Ort, unser Gesundheitssystem mit den Kliniken auch im ländlichen Raum und dem Netz von niedergelassenen Ärzten, die vielen ehrenamtlich Tätigen: Das alles hat sich bewährt und uns die Herausforderungen gut bewältigen lassen“, macht Warken deutlich.

Es sei viel Geld in die Hand genommen worden, was aber schlichtweg nicht anders möglich gewesen sei. „Es war wichtig, schnell und unbürokratisch zu helfen, einen Schutzschirm zu bilden und damit Strukturen zu sichern“, ist Warken überzeugt.

Neben den finanziellen Soforthilfen habe man zudem bewusst in die Zukunft investiert – etwa in die Erforschung von Zukunftstechnologien, den Ausbau der Digitalisierung oder den Klimaschutz. „In diesem Jahr wurde ein breites Paket nachhaltiger Themen geschnürt. Hiermit wollen wir in die kommenden Generationen investieren und ihnen ein gutes Leben und eine erfolgreiche Zukunft ermöglichen.“

Zudem sieht Warken in der Krise eine Chance, die Bürgerinnen und Bürger wieder mehr für die Politik zu begeistern: „Wie haben von den Kommunen über die Länder bis zum Bund gezeigt, dass die Menschen uns vertrauen können.“ Hieran müsse nun angeknüpft werden. Es sei wichtig, dass die Politiker sich Zeit für die Menschen nehmen, ihnen zuhören und sie ernst nehmen.

Daneben müssten klare Ansagen gemacht werden, wofür die Parteien stehen und was sie wollen. Für ihre eigene Partei, die CDU, sieht sie einen bürgernäheren und deutlicher auf die Basis christdemokratischer Werte gerichteten Weg. Das sei in der Vergangenheit manchmal zu sehr in den Hintergrund gerückt.

Mit Blick auf das Jahr 2021 stellt Warken abschließend fest: „Wir werden die Coronakrise bewältigen, wir sind eine starke Gemeinschaft. Lassen Sie uns zusammenhalten und gut auf einander achtgeben.“

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