2,68 Millionen Euro für den Ersatzneubau der Sporthalle am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wertheim

gerig warken 01112019

Wertheim/Berlin. Die CDU-Bundestagsabgeordneten Nina Warken und Alois Gerig (Wahlkreis Odenwald-Tauber) teilten Oberbürgermeister Herrera Torrez aktuell mit, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dem Wertheimer Förderantrag für das Projekt „Ersatzneubau einer dreiteiligen Sporthalle mit Gymnastikraum am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wertheim“ zugestimmt hat. Mit 2,68 Millionen Euro unterstützt der Bund das Neubauprojekt in Wertheim.

„Wir freuen uns sehr, dass nach der Förderung des Hallenbads Weikersheim nun mit dem Ersatzneubau der Sporthalle des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) in Wertheim ein weiteres wichtiges Projekt in unserem Wahlkreis aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ aus Bundesfördermitteln unterstützt wird“, erklärten Warken und Gerig.

Oberbürgermeister Herrera Torrez war mit der Bitte um Unterstützung des beim Bund eingereichten Förderantrags an die CDU-Bundestagsabgeordneten herangetreten: Die in den 1960-er Jahren erbaute Sporthalle am DBG entspreche nicht mehr den Anforderungen eines zeitgemäßen Schulunterrichts, der sowohl entwicklungspsychologisch hohe Relevanz habe als auch ein Ort der sozialen Integration sei. Außerdem stelle das DBG Wertheim seine Räumlichkeiten schon jetzt für Vereine wie den Turnverein und den Tanzclub zur Verfügung. Dieses Angebot wolle die Stadt durch den Ersatzneubau auch für Wettkämpfe und den Trainingsbetrieb anderer Vereine erweitern. „Ein Neubau ist auch nach Auffassung des Haushaltsausschusses notwendig, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt an diesem sportlichen und vereinsfördernden Anlaufpunkt in Wertheim zu stärken“, so die Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber.

„Mit ganzer Kraft setzen wir uns für die Projekte aus dem Wahlkreis, die an uns herangetragen werden, ein. Nachdem Oberbürgermeister Herrera Torrez uns um die Unterstützung des Förderantrags gebeten hat, haben wir dies auch für das Wertheimer Projekt erfolgreich getan. Die Stadt Wertheim hat die baurechtlichen Voraussetzungen für den Neubau am südwestlichen Stadtrand der Kernstadt bereits geschaffen. Positiv auf die Entscheidung haben sich außerdem die erhebliche energetische Effizienzverbesserung und der Kontext einer durchdachten städtebaulichen Entwicklungskonzeption ausgewirkt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages orientierte sich bei seiner Entscheidung an der von der Stadt Wertheim vorgelegten Präsentation mit Machbarkeitsstudie und auch der schnellstmögliche Baubeginn überzeugte", so Warken und Gerig. Die Mittel stünden in Jahresraten bis längstens 2025 kassenmäßig zur Verfügung.

Hintergrund:

Mit diesem Bundesprogramm werden investive Projekte mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung gefördert. Auch die Wirkung der Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die soziale Integration in der Kommune und die Stadt(teil)entwicklungspolitik spielen eine Rolle. Die Projekte sollen darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz aufweisen und über ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen oder hohes Innovationspotenzial verfügen. Der Bundeszuschuss für die einzelnen Projekte liegt zwischen 0,5 und rund 3 Millionen Euro pro Projekt.

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