Corona-Teilhabe-Fonds für Inklusionsbetriebe

warken gerig 28052020

Der Bund fördert die Bewältigung der Corona-Pandemie mit 100 Millionen Euro aus dem Corona-Teilhabe-Fonds.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im Dezember 2020 eine Richtlinie erlassen, nach der Einrichtungen der Behindertenhilfe, Inklusionsbetriebe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen Fördermittel in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro für die Bewältigung der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellten werden.

„Wir möchten die Inklusionsbetriebe in unserem Wahlkreis Odenwald-Tauber auf die Unterstützungsmöglichkeit aus dem Corona-Teilhabe-Fonds aufmerksam machen. Angesichts der deutschlandweit weiterhin hohen Inzidenzahlen wurde die Antragsfrist bis zum 31. Mai 2021 verlängert“, rufen die Bundestagsabgeordneten Nina Warken und Alois Gerig (beide CDU) die Inklusionsbetriebe und -einrichtungen dazu auf, die Förderung des Bundes zu beantragen.

„Es ist wichtig, dass wir die Menschen im Blick behalten, die in ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Teilhabe besonders auf Unterstützung angewiesen sind – zumal Inklusionsbetriebe und Einrichtungen der Behindertenhilfe ebenso von Umsatzeinbußen in der Corona-Pandemie betroffen sind, wie auch andere Unternehmen, jedoch nicht die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Corona-Unternehmenshilfen haben“, bekräftigen Warken und Gerig den Anspruch der Einrichtungen auf Förderung.

Die Förderung erfolgt in Form einer Liquiditätshilfe und kann bis zum 31. Mai 2021 für die Monate September 2020 bis Mai 2021 beim Integrationsamt des jeweiligen Bundeslandes beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass bestehende finanzielle Engpässe im Förderzeitraum nicht bereits durch andere Unterstützungsleistungen ausgeglichen werden und die Einnahmen nicht ausreichen, um die betrieblichen Fixkosten zu decken.

Kontakt

 Die Mitte CDU