Bund fördert die Sanierung von Schwimmbädern

Bild: Tobias Koch
Erstmals stellt der Bund 250 Millionen Euro ausschließlich für die Sanierung von kommunalen Schwimmbädern zur Verfügung.
Odenwald-Tauber/Berlin. Schwimmbäder sind für Jung und Alt wichtige Orte der Begegnung, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der sozialen Integration. Sie stehen für Freizeitspaß und Erholung, aber auch für Gesundheitsprävention, Fitness und sportliche Betätigung.
Allerdings sind viele Einrichtungen in die Jahre gekommen und es hat sich ein erheblicher Sanierungsbedarf aufgebaut. Häufig entsprechen sie nicht mehr den aktuellen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.
Deshalb unterstützt der Bund mit der neuen Förderrunde des Bundesprogramms Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS) die Kommunen bei der Sanierung und Modernisierung ihrer Schwimmbäder. Bis zum 19. Juni 2026 haben Städte und Gemeinden sowie Landkreise, wenn sie Eigentümer der Einrichtung sind, die Möglichkeit Projektskizzen für geeignete Sportstätten digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einzureichen.
„Kommunale Schwimmbäder sind essenziell für die Daseinsvorsorge, da sie Schwimmunterricht für Kinder ermöglichen, die Schwimmfähigkeit der Bevölkerung sichern und als soziale Treffpunkte dienen. Mit dem Förderprogramm explizit für Schwimmbäder unterstreicht der Bund diese Relevanz und stärkt die Kommunen bei dieser wichtigen Aufgabe“, ergänzt die lokale Bundestagsabgeordnete Nina Warken.
Die Zuschusshöhe beträgt bis zu 45 Prozent, bei Vorliegen einer Haushaltsnotlage bis zu 75 Prozent. Der Bundesanteil der Förderung muss mindestens 250.000 Euro betragen, sodass umfassende Modernisierungsmaßnahmen zugunsten der Ziele des Projektaufrufs ermöglicht und durchgeführt werden können. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 8 Millionen Euro. Eine Weiterleitung von Fördermitteln an Dritte, wie beispielsweise Vereine, ist möglich.