Mit digitaler Förderung zu mehr Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe

Bild: Tobias Koch
Die Johannes-Diakonie Mosbach bewarb sich erfolgreich um Mittel des Bundesprogramms „DiBiRe“. KI-gestütztes Bewerbertraining soll jungen Menschen mit Behinderungen den Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern.
Odenwald-Tauber/Berlin. Die Johannes-Diakonie Mosbach hat sich erfolgreich um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „DiBiRe“ beworben. Mit der Förderung soll die Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben verbessert und die berufliche Bildung durch digitale Angebote gestärkt werden.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt mit dem Programm innovative Projekte, die digitale Bildungsangebote und eine barrierefreie digitale Infrastruktur in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation voranbringen. Insgesamt stellt der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dafür fünf Millionen Euro zur Verfügung. Grundlage ist der bereits im Koalitionsvertrag vereinbarte „Inklusive Digitalpakt für berufliche Bildung“. Der Projektstart ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.
Bei der Johannes-Diakonie Mosbach sollen die Fördermittel für KI-gestützte Bewerbertrainings eingesetzt werden. Junge Menschen mit Behinderungen können damit Bewerbungssituationen realitätsnah üben und ihre Kompetenzen in Gesprächsführung, Bewerbungskommunikation und Selbstpräsentation stärken. Ziel ist es, ihnen mehr Sicherheit für den Einstieg in Ausbildung und Arbeit zu geben und damit ihre beruflichen Chancen zu verbessern.
„Ich freue mich sehr, dass die wertvolle Arbeit der Johannes-Diakonie gefördert wird. Tag für Tag setzt sich die Johannes-Diakonie mit viel Herzblut für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Mitte ein. Der Zugang zu beruflicher Bildung ist eine tragende Säule der Inklusionsarbeit und ein wichtiger Türöffner für die erfolgreiche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagt die örtliche Bundestagsabgeordnete Nina Warken MdB.
Die Förderung verbindet damit Digitalisierung und Inklusion: Die Johannes-Diakonie kann ihre langjährige Erfahrung in der beruflichen Rehabilitation mit neuen digitalen Möglichkeiten verknüpfen und junge Menschen gezielt auf die zunehmend digitalisierte Arbeitswelt vorbereiten. Die im Projekt gewonnenen Erfahrungen sollen zudem langfristig auch für andere Einrichtungen nutzbar gemacht werden.