Närrischer Besuch in Berlin

Bild: Büro Warken

Nina Warken lädt Narrenring Main-Neckar zur politischen Bildungsfahrt nach Berlin ein.

Odenwald-Tauber/Berlin. Nicht bei einer Prunksitzung, sondern im politischen Zentrum Berlins trafen sich diesmal die Bundestagsabgeordnete Nina Warken und Vertreterinnen und Vertreter des Narrenrings Main‑Neckar. Nachdem Warken von der Teilnahme einiger Mitglieder des Narrenrings am Karnevalsempfang des Bundeskanzlers erfuhr, lud sie den Verband zu einer politischen Bildungsfahrt nach Berlin ein. Im Auftrag der Abgeordneten des Deutschen Bundestages organisiert das Bundespresseamt Informationsfahrten, bei denen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Bundespolitik in Berlin unmittelbar erleben können.

Beim persönlichen Austausch im Bundesministerium für Gesundheit betonte die Abgeordnete ihre enge Verbundenheit mit der Heimat und der närrischen Tradition. Rund 50 Narren präsentierten in ihren regionalspezifischen Uniformen die lebendige Narrenlandschaft der Region. Nina Warken würdigte sogleich deren großes Engagement: Gerade nach den zahlreichen Prunksitzungen und Veranstaltungen der vergangenen Wochen sei erneut sichtbar geworden, wie viel Herzblut, Organisationstalent und Gemeinschaftssinn in der Fastnacht stecken.

„Fastnacht ist weit mehr als bunte Kostüme. Sie verbindet Generationen, stiftet Identität und lebt vom außergewöhnlichen Einsatz unzähliger Ehrenamtlicher“, betonte Nina Warken. Der organisierte Karneval leiste so einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Während ihres Aufenthalts in Berlin besuchten die Narren aus Odenwald-Tauber zudem den Deutschen Bundestag und besichtigten die Reichstagskuppel. Eine Stadtrundfahrt sowie eine Führung durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen rundeten das abwechslungsreise Programm ab.

Am Ende waren sich Narrenring und Abgeordnete einig: Die Fastnacht verdient Anerkennung – nicht nur auf den Bühnen der Karnevalshochburgen, sondern auch in der politischen Wahrnehmung. Der Besuch in Berlin setzte damit ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung des kulturellen Ehrenamts.