Über 80 Millionen Euro Förderung für den Wahlkreis Odenwald-Tauber

Bild: Tobias Koch
Wie im vergangenen Jahr profitierte die Region Odenwald-Tauber auch im ersten Halbjahr 2026 deutlich von der KfW-Förderung des Bundes. Der Main-Tauber Kreis profitierte mit 40 Millionen Euro Förderung, an den Neckar-Odenwald Kreis flossen 41,8 Millionen Euro Förderung. Damit kamen beiden Landkreisen fast doppelt so viel Mittel wie im vergangenen Jahr zu.
Odenwald-Tauber/Berlin. Die Gesamtfördersumme der KfW für das erste Halbjahr 2026 lag bundesweit bei 57,7 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahr stieg das Fördervolumen damit um mehr als 20 Milliarden Euro an. Familien, Kommunen und Unternehmen in Odenwald-Tauber konnten von diesem deutlichen Anstieg profitieren. Der Großteil der Mittel kam unmittelbar Privathaushalten zugute; 23,4 Millionen Euro im Main-Tauber-Kreis und 23,6 Millionen Euro im Neckar-Odenwald-Kreis, davon wurden die meisten Förderzusagen in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien erteilt. Die hohe Nachfrage ist größtenteils auf die Heizungsförderung zurückzuführen, von der insgesamt mehr als 1.200 Wohneinheiten in der Region profitierten.
Die örtliche Bundestagsabgeordnete Nina Warken zeigt sich erfreut über die hohe Nachfrage der Programme und das deutlich gestiegene Fördervolumen: „Die Kreditanstalt für Wiederaufbau konnte in herausfordernden Zeiten die bundesweite Gesamtfördersumme deutlich steigern, das ist ein gutes Zeichen für unser Land und bietet Planungssicherheit für Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen. Es freut mich sehr, dass die Menschen in meinem Wahlkreis weiterhin auf diese Unterstützung vertrauen können.“
Nicht nur Privatkunden profitierten: Insgesamt flossen 7,8 Millionen Euro in die Kommunale und Soziale Infrastruktur in Odenwald-Tauber, dabei wurde die Öffentliche Infrastruktur mit 6,7 Millionen Euro bedacht.
Ebenso bekamen viele Unternehmen Förderzusagen für Investitionen in die energetische Sanierung von Gebäuden, sowie Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung und Innovation. Gründungen und Unternehmensinvestitionen wurden über die Mittelstandsbank mit 8,5 Millionen Euro gefördert, fast 20 Millionen Euro flossen so direkt in die Zukunft des Mittelstands.
„Die Zahlen zeigen eindeutig, dass Privathaushalte ebenso wie Unternehmen und Kommunen bereit sind in unsere Zukunft, gerade im ländlichen Raum, zu investieren. Mit den Investitionen in Digitalisierung, Innovation und Energieeffizienz stellen wir sicher, dass unsere Unternehmen und Kommunen Planungssicherheit haben und wettbewerbsfähig bleiben.“ so Warken abschließend.
Vom Großteil der Fördermittel profitieren mit einem Fördervolumen von 36,9 Millionen Euro wie im Vorjahr hauptsächlich Privathaushalte. Davon entfielen 28,8 Millionen Euro auf Investitionen im Bereich Energieeffizienz und Erneuerbare Energien. Die Gesamtfördersumme der KfW für das erste Halbjahr 2025 lag deutschlandweit bei 39,4 Milliarden Euro, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Zuwachs von fünf Milliarden entspricht. Insbesondere bei der Heizungsmodernisierung und energetischen Sanierungsmaßnahmen ist die Nachfrage weiterhin hoch.
„Es freut mich sehr, dass die Region Odenwald-Tauber im ersten Halbjahr, trotz herausfordernder Zeiten, wieder von den Förderungen profitieren konnte. Insgesamt konnten so mehr als 1.000 Projekte gefördert werden. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit ist es entscheidend, dass Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen weiterhin auf die Unterstützung der KfW zählen können“, so die örtliche Bundestagsabgeordnete Nina Warken.
Insgesamt flossen 2,1 Millionen Euro in die Förderung der Kommunalen und Sozialen Infrastruktur. Ebenso wurden Unternehmen im Wahlkreis über die Mittelstandsbank mit Fördermitteln in Höhe von 5,1 Millionen Euro entlastet. Als positiv wertet Warken das neue Förderangebot zur Stärkung der Digitalisierung und Innovationen im Mittelstand, welches zum 1. Juli dieses Jahres an den Start gegangen ist und Unternehmen neue Fördermöglichkeiten eröffnet. „Diese neue Förderoption ist ein starkes Zeichen, mit der die Investitionen in Zukunftstechnologien und der Digitalisierungsausbau deutlich beschleunigt werden können. Klar ist, dass wir Mittelstandsland sind und bleiben möchten. Dafür müssen unsere Unternehmen im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig bleiben. Hier werden wichtige Impulse gesetzt und Planungssicherheit geschaffen.“ so Warken abschließend.